Beim zweiten fabcing-Wettbewerb drehte sich alles um Nachhaltigkeit bei der Lithium-Herstellung

 

 

 

In den wichtigen Lebensbereichen Mobilität und Kommunikation ist durch den Einsatz von Lithium-Ionen Akkus ein rasant steigender Lithium-Bedarf zu verzeichnen. So wird z.B. für einen Akku eines Mittelklasse E-Autos ca. 8 kg Lithium benötigt. Derzeit kommt das Lithium nahezu vollständig aus umweltschädlichen Abbau-Prozessen.

 

 

 

Im Rahmen des fabcing-Think-Tanks zur Nachhaltigkeit waren die Studierenden der Fakultät BCI nun aufgerufen, nachhaltige Verfahren zur Lithium-Herstellung zu entwerfen und die Ergebnisse in einem Wettbewerb zu präsentieren. Nach fünf Anmeldungen schafften es noch zwei Arbeitsgruppen bis zur Einreichung der Unterlagen sowie zur Abschlusspräsentation, die am 15. Juni 2022 stattfand.

 

 

 

Team 1 mit Tobias Joemann und Philipp Johanning stellte ein Verfahren vor, bei dem Lithium als Koppelprodukt zur geothermischer Energie aus dem Thermalwasser gewonnen wird. Team 2 mit André Grütering, Kjell Machalowsky und Tarje Mohrdieck hatte den komplexen Prozess zum Recycling von ausgedienten Lithium-Ionen Akkus zum Thema.

 

 

 

Beide Vorträge beeindruckten durch innovative und gut ausgearbeitete Verfahren und führten zu angeregten Diskussionen. Das Nachhaltigkeitsziel wurde von beiden Teams voll erfüllt. Daher war es für die Jury nicht einfach, sich für einen ersten und einen zweiten Sieger zu entscheiden. Letztendlich gewann Team 2 den ersten Preis (500 €). Der zweite Preis (300 €)  ging an Team 1. Zusätzlich gibt es für alle Teilnehmer 1 CP im Rahmen des Studium Oecologicum sowie eine kostenlose Mitgliedschaft im fabcing Alumniverein für die Dauer ihres Studiums.